dreistöckiges Gebäude von außen, Straße im Vordergrund | © pixabay

Pflegeheime für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit

Ein Pflegeheim ist nicht nur für ältere Menschen da. Auch Menschen mit einer Schwerstbehinderung oder chronischen Krankheiten können im Pflegeheim aufgenommen werden.

In einem Pflegeheim wohnen pflegebedürftige Menschen und werden unter der Verantwortung professioneller Pflegekräfte betreut, gepflegt und versorgt. Als pflegebedürftig gilt, wer in erheblichem Maße auf Hilfe bei Verrichtungen des täglichen Lebens angewiesen ist. Neben Menschen im hohen Alter können dazu auch Personen mit Behinderung oder chronischer Krankheit zählen. Im Jahr 2019 gab es über 15.000 Pflegeheime in Deutschland, Tendenz steigend.

Vollstationäre und teilstationäre Pflege

Pflegeeinrichtungen gibt es zum Teil neben der vollstationären Form (also ganztägig) auch teilstationär (nur nachts oder nur tagsüber). In vollstationären Pflegeheimen wohnen Bewohner*innen häufig in Einzel­- oder Doppelzimmern, in die in der Regel eigene Möbel mitgenommen werden können.

Die Tagespflege ist eine teilstationäre Einrichtung, in welcher pflegebedürftige oder von Demenz betroffene Menschen, den Tag über verbringen. Die Personen werden tagsüber gepflegt und betreut und am Abend kehren sie wieder nach Hause zurück. Für Personen, die tagsüber zu Hause leben und versorgt werden, kann abhängig vom Pflegebedarf und Gesundheitszustand eine teilstationäre Nachtpflege in Frage kommen.

3 Personen sitzen nebeneinander, eine Person hat einen kleinen Ball in der Hand | © pexels

In stationären Wohnformen werden neben Pflege und Betreuung auch Förderung angeboten (Foto: pixabay).