Eine Frau liegt auf dem Bauch im Bett und schaut aus dem Fenster | © Dương Nhân / pexels

Burnout – Prävention durch Entspannung

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Stress eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts. Rund 60 Prozent aller Fehlzeiten sind auf beruflichen Stress zurückzuführen – und damit auch auf Burnout. Mit einem bewussten Lebensstil und ausreichend Schlaf können Betroffene ihre Beschwerden lindern.

 Burnout wird von der Weltgesundheitsorganisation als „Faktor, der die Gesundheit beeinträchtigen kann“ definiert. Obwohl immer mehr Menschen betroffen sind, ist Burnout also nicht als offizielle Krankheit anerkannt.

Erkennen der ersten Anzeichen

Für Außenstehende ist ein Burnout häufig schwer zu erkennen. Oft arbeiten Betroffene besonders viel, begeistern sich für ihre Aufgabe und lassen keine Zeichen von Überforderung erkennen. Bis zu dem Moment, wenn sie realisieren, dass die gesteckten Ziele unerreichbar sind oder persönliche Erwartungen unerfüllt bleiben. Dann schlägt Begeisterung häufig in Frustration um, die sich zu einer Depression auswachsen kann. Allerdings verläuft dieser Prozess langsam und meist unbemerkt. In der Anfangsphase denken Kolleg*innen und Vorgesetzte, der/die Betroffene „habe einen schlechten Tag“ oder „braucht einfach mal Urlaub“. Doch wenn die Symptome immer offensichtlicher werden und die Leistung im Beruf immer weiter nachlässt, lässt es sich nicht mehr länger verbergen.

Vorbeugung durch Entspannung

Damit es nicht so weit kommt, sollten Betroffene die ersten Warnsignale ernst nehmen. Wer sich über Wochen müde und antriebslos fühlt, muss unbedingt einen Gang zurückschalten. Denn anhaltender Stress führt dazu, dass der Schlaf nicht mehr erholsam ist. Dieser Schlafmangel führt zu einer verstärkten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und verhindert die Regeneration. Wer Burnout verhindern oder bestehende Symptome lindern möchte, sollte also unbedingt ausreichend schlafen – und bei Bedarf professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Das perfekte Schlafzimmer

Am besten zur Erholung geeignet ist ein ruhiger Raum, der die Entspannung fördert. Das Licht sollte nicht zu hell sein, auf Fernseher und Smartphone verzichtet werden. Stattdessen empfiehlt es sich, im Schlafzimmer auf eine harmonische Gestaltung mit schönen Stoffen, angenehmer Wandfarbe und harmonischem Licht zu achten. Auch das Bett beeinflusst die Schlafqualität und trägt zur Erholung bei. Es sollte groß genug sein, dass man sich bequem drehen kann und über eine hochwertige Matratze verfügen. Sie passt sich an den Körper an und ermöglicht eine optimale Gewichtsverteilung. Dadurch werde Verspannungen gelöst, was gerade für Menschen mit einer erhöhten Stressanfälligkeit wichtig ist.

Gesunder Lebenswandel

Neben dem gesunden Schlaf sollten Burnout-Betroffene vor allem auf einen bewussten Lebenswandel achten. Hierzu gehört ausreichend Bewegung, der bewusste und maßvolle Konsum von Alkohol, eine gesunde Ernährung und Tätigkeiten, die helfen zu entspannen. Diese können Abende mit Freunden sein, ein Besuch im Theater oder Café oder auch Sport im Freien. Entscheidend dabei ist, dass die Aktivität nicht als Verpflichtung empfunden wird – denn Freizeitstress ist auch Stress. Und den sollten Betroffene unbedingt meiden.