Badewanne mit laufendem Wasserhahn | © pixabay

Duschbadewanne mit Tür

Ist im Badezimmer nicht ausreichend Platz für beides, dann muss man sich in der Regel zwischen einer günstigen und platzsparenden Dusche und einer Badewanne, die Komfort und Entspannung verspricht, entscheiden. Eine Duschbadewanne vereint die Vorteile beider Alternativen: Sie kann zum Duschen und zum Baden genutzt werden. Eine Tür in der Wanne erleichtert den Einstieg.

Leichter Einstieg durch Wannentür

Spezielle Duschbadewannen erleichtern durch eine Seitentür in der Wanne den Einstieg enorm. Bis kurz oberhalb des Bodens kann eine Tür geöffnet werden, sodass die Schwelle nahezu ebenerdig ist und mobilitätseingeschränkte Menschen und Senior*innen bequem einsteigen können. Für mehr Bewegungsfreiheit ist die Badewanne an dieser Stelle verbreitert. 

Hat man die Tür geschlossen und verriegelt, kann Wasser eingelassen und das Vollbad im Liegen genossen werden – wie in einer gewöhnlichen Badewanne. Diese Wannentür hält auch dann dicht, wenn ein Vollbad eingelassen ist. Die meisten Duschbadewannen haben einen Sicherheitsverschluss mit Niveausensor, der sicherstellt, dass die Duschtür nicht versehentlich geöffnet werden kann, solange noch Wasser in der Wanne steht. Die Ablaufzeit des Wassers wird durch einen überdurchschnittlich großen Wannenablauf verkürzt.

Viele nützliche Details

In der Regel kann gewählt werden, ob die Duschzone auf der rechten oder linken Seite der Badewanne platziert sein soll. Der Duschbereich kann durch Glastüren (teilweise auch durch einen normalen Duschvorhang) umschlossen werden.

Der Wannenrand ist in der Duschzone extra breit und kann zum Aufsetzen genutzt werden. Viele Duschbadewannen haben auch einen in den Wannenrand integrierten Sitz, der eine komfortable Körperpflege ermöglicht. Manche Modelle bieten eine weiche Nackenstütze am oberen Rand der Wanne. 

Für mehr Standsicherheit kann die Duschzone mit rutschhemmender Beschichtung ausgestattet werden. Dieses und andere Accessoires wie beispielsweise eine elektrische Türsicherung, eine integrierte Lichttherapie oder ein Whirlpoolsystem werden gegen Aufpreis angeboten.

Einbau und Finanzierung einer Duschbadewanne

Die Abmessungen einer Duschbadewanne ist für alle Bäder und Lebenssituationen eine interessante Lösung – für das kleine Bad, die große Familie und jede Generation, für Neubau und Renovierung. Eine durchschnittliche Duschbadewanne ist 170 bis 180 Zentimeter lang und mindestens komfortable 70 Zentimeter (in der Rundung) breit.  

Wenn bei Ihnen ein Neu- oder Umbau des Bads bevorsteht und Ihnen ein Pflegegrad vorliegt, können Sie einen einmaligen Zuschuss geltend machen. Lesen Sie mehr dazu im Artikel „Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für ein barrierefreies Zuhause“.

Alternative: barrierefreie Dusche oder Sitzbadewanne

Hat man im Badezimmer nicht ausreichend Platz für eine Duschbadewanne, dann kann die Sitzbadewanne eine Alternative sein. Vor allem bietet sich diese auch für ältere Menschen an, für die das Hinlegen und Aufsetzen in der Badewanne anstrengend – und somit riskant – ist.

Der große Nachteil einer Duschbadewanne ist außerdem, dass kein barrierefreier Zugang zur Duschzone möglich ist. Eine kleine Schwelle im Wannenbecken bleibt bestehen. 


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