Umziehen, mieten, umbauen, kaufen – das alles kostet Geld. Für Menschen mit Behinderung gibt es verschiedene finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, die zum Beispiel für Umzugskosten in eine barrierefreie Wohnung oder einen Umbau im eigenen Zuhause in Anspruch genommen werden können.
Aufgrund einer fortschreitenden Erkrankung oder einer plötzlich auftretenden Behinderung kann sich der Bedarf nach einer barrierefreien Wohung ergeben. Aber auch mit zunehmendem Alter kann das Wohnen im bisherigen nicht-barrierefreien Zuhause erschwert werden.
Es stehen Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkung dann im Grunde zwei Optionen zur Verfügung: Umbau des bisherigen Zuhauses oder Umzug in ein barrierefreies Wohnumfeld.
Umbaufinanzierung
Durch den Umbau des eigenen Zuhauses oder des Mietobjekts können Bewohnerinnen und Bewohner im gewohnten Umfeld wohnen bleiben. Manchmal müssen nur Kleinigkeiten angepasst werden, wie zum Beispiel die Anschaffung eines Treppenlifts. In anderen Fällen sind umfangreichere Umbaumaßnahmen notwendig, beispielsweise eine Badsanierung oder Küchananpassung.
Dabei gibt es eine Vielzahl an Finanzierungsmöglichkeiten, Förderungsprogrammen und bundesländer-spezifischen Regelungen. Lesen sie mehr dazu im Artikel „Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für ein barrierefreies Zuhause“.

Umzugsfinanzierung
Kommt ein barrierefreier Umbau aus individuellen Gründen nicht in Frage, dann kann der Umzug in eine barrierefreie Wohnung die Lösung sein. Die individuellen Lebensumstände und Umzugsgründe sind vielfältig. Davon abhängig kommen verschiedene Kostenträger infrage, die finanzielle Umzugsunterstützung leisten. Lesen Sie mehr darüber im Artikel „Finanzielle Unterstützung beim Umzug“.