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Kinderhilfsmittel als ein Mittel zur Hilfe

Hilfsmittel für Kinder mit Behinderung haben das Ziel, den Alltag von Kindern und deren Angehörigen zu erleichtern. Das unterstützende Angebot reicht von Kinderrollstuhl, Therapiestuhl und Rehabuggy über Kinderpflegebetten, Kopfhaltesystemen und Helmen bis hin zu vielen kleinen alltäglichen Hilfesystemen.

ein Kind, das in einem bunten Rollstuhl sitzt | © pixabay

Kind in Rollstuhl

Michael Schneller, Fachexperte für Hilfsmittel, weiß von der Zurückhaltung einiger Eltern zu erzählen: „Ich denke, man sollte die Hilfen annehmen, sich den Alltag damit erleichtern und die sich ergebenden neuen Möglichkeiten positiv nutzen“. Die Ängste bezüglich Kinderhilfsmittel sind nämlich zum Glück in der Regel unbegründet und können durch ein aufklärendes Gespräch aus der Welt geschaffen werden. Nachfragen lohnt sich immer.

Die Fülle an Hilfsmitteln, die das Leben eines Kindes erleichtern oder gar für die Entwicklung förderlich sein können, sind nur wenigen Eltern bekannt. In vielen Sanitätshäusern kann man oftmals geeignete Kinderhilfsmittel sogar vor dem Kauf testen. Die Brillinger GmbH + Co KG in Tübingen, bei der Michael Schneller Mitglied der Geschäftsleitung ist, hat sich beispielsweise darauf verpflichtet, Hilfsmittel zum Testen zur Verfügung zu stellen.

Doch darüber hinaus steht die Firma Brillinger in regelmäßigem Austausch mit den Kostenträgern von Hilfsmitteln, um eine sinnvolle und nachhaltige Versorgung im Sinne der betroffenen Kinder gewährleisten zu können. Als Mitglied des Kinderhilfsmittel-Netzwerkes pädiVital habe er sich zum Ziel gesetzt, „die Besonderheit der Kinderversorgungen stärker gegenüber den Standardversorgungen abzugrenzen. Wir wollen dazu beizutragen eine entsprechende Öffentlichkeit und Sensibilität zu diesem Thema herzustellen“, so Michael Schneller.

Im Auftrag der Kinderhilfsmittelversorgung

Schon vor seiner Tätigkeit bei Brillinger war Schneller bereits zehn Jahre in der Behindertenarbeit tätig und hat auch familiäre Berührungspunkte zum Thema Behinderung, da sein Vater Rollstuhlfahrer ist. Er hat sich das Thema Kinderhilfsmittel beinahe zu einer Lebensaufgabe gemacht, die von besonderen Momenten mit den kleinen Patient*innen genährt wird.

So ist es für ihn immer wieder ein Highlight, wenn ein Kind mit einem Rollstuhl aus dem Sanitätshaus fahren kann. „Der Moment, in dem ein Kind selbständig mit einem Rollstuhl fahren kann und die Freude darüber zum Ausdruck bringt, mit eigenen Mitteln und Kräften dorthin zu kommen, wo es will, ohne jemanden bitten zu müssen oder darauf angewiesen zu sein, dass jemand seine Bedürfnisse erkennt – das ist schon ein tolles Erlebnis, das man nicht so schnell wieder vergisst“, so Michael Schneller.


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