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Die Fachkräftepotenziale von mit Behinderungen nutzen

Die Fachkräftepotenziale von mit Behinderungen nutzen

Anbieter der beruflichen Rehabilitation präsentierten Leistungsspektrum bei Veranstaltung „Zusammen erfolgreich in Arbeit“

Berlin, 22.02.2017
In Deutschland gibt es ein breit gefächertes Angebot an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Das machte die Veranstaltung „Zusammen erfolgreich in Arbeit“ sichtbar, die am 16. Februar unter dem Themenschwerpunkt „Die Vielfalt der Leistungen“ im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin stattfand. Neun Arbeitsgemeinschaften von Anbietern der beruflichen Rehabilitation präsentierten ihre Angebote und zeigten anhand von vielen Best Practice-Beispielen, dass es für mit Behinderung viele passgenaue Wege in Arbeit gibt.
 
In ihrer Grußrede verwies die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller darauf, dass es für nahezu jeden Unterstützungsbedarf ein passendes Angebot gibt.  Ob bei der Aufnahme oder dem Erhalt von Beschäftigung – die verschiedenen Leistungserbringer der beruflichen Rehabilitation seien wichtige Partner für Unternehmen, wenn es darum gehe, das Fachkräftepotenzial von mit Behinderungen auszuschöpfen. Die Veranstaltung sei eine gute Gelegenheit, das breite Spektrum der Angebote vorzustellen und die Akteure besser miteinander zu vernetzen, so Lösekrug-Möller vor den rund 200 Teilnehmenden.

Dass die Beschäftigung von mit Behinderung eine wachsende Rolle in der Wirtschaft spielt, unterstrichen Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder der Automobilhersteller Audi. Marion Rövekamp, Personalvorstand der Deutschen Bahn Regio, und Sascha Hattemer, Personalleiter der AUDI AG, stellten ihre Strategien zur Sicherung ihres Fachkräftebedarfes vor und unterstrichen die Bedeutung von Maßnahmen zur Ein-­ und Wiedereingliederung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. In seinem anschließenden Impulsvortrag machte Prof. Thomas Straubhaar deutlich, dass zur Fachkräftesicherung die Erschließung aller Erwerbspotenziale – auch die von mit Behinderungen – volkswirtschaftlich wichtig und entsprechende Strategien gefragt seien.

Wie konkrete Lösungen zur Inklusion aussehen, die an den Möglichkeiten der und an den Bedarfen der Wirtschaft orientiert sind, darüber diskutierten die Vertreter der Leistungserbringer zusammen mit Arbeitgebern und Rehabilitationsträgern anschließend in sechs Workshops. Ihr Fazit: Die Vielfalt hochspezialisierter Leistungen schafft viele Zugänge in den Arbeitsmarkt – und sie schafft Win-win-Situationen für Betriebe und mit Behinderungen gleichermaßen.

Die Veranstaltung „Zusammen erfolgreich in Arbeit – die Vielfalt der Leistungen“ bildete den Abschluss einer dreiteiligen Reihe, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiiert und gemeinsam mit Arbeitgebern, Rehabilitationsträgern und Leistungserbringern durchgeführt hat. An der erfolgreichen dritten Fachtagung waren als Veranstalter beteiligt:


Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR)Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW)Bundesarbeitsgemeinschaft Beruflicher Trainingszentren (BAG BTZ)Bundesarbeitsgemeinschaft für medizinisch-berufliche Rehabilitation (BAG Phase II)Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation psychisch kranker (BAG RPK)Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte (BAG WfbM)Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB)Bundesarbeitskreis der Berufsförderungswerke (BAK BFW)Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW)

Eine Übersicht über die verschiedenen Anbieter bietet die Veranstaltungsbroschüre „Vielfalt der Leistungen“:
http://www.inklusion-gelingt.de/publikationen-veranstaltungen-lesen/199.html