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Schädel-Hirn-Trauma (SHT): Ursache, Symptome, Rehabilitation

Vor dem 40. Lebensjahr ist das Schädel-Hirn-Trauma die häufigste Todesursache. Mehr als die Hälfte aller Opfer von Verkehrsunfällen erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Ein Schädel-Hirn-Trauma trifft die Betroffenen immer plötzlich und unerwartet. Die Rehabilitation kann Monate oder Jahre dauern und ist in einigen Fällen nicht möglich. Erfahren Sie in unserem Artikel mehr über das Schädel-Hirn-Trauma.

Zwei menschliche Profile, ein weibliches und ein männliches Gesicht, die sich gegenüberstehen. Beide Gesichter sind in schwarz-weiß gehalten und jeweils von einer durchsichtigen Kugel umgeben, auf der ein stilisiertes Gehirn und das Nervensystem als weiße Linien eingezeichnet sind. Über die gesamte Fläche der Kugeln verlaufen weiße, miteinander verbundene Punkte, die wie ein Netzwerk aussehen. Der Hintergrund ist komplett schwarz, wodurch die Köpfe und die Netzwerke besonders hervorgehoben werden. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Kommunikation, Verbindung oder Austausch zwischen den beiden Personen, möglicherweise im Kontext von Technologie oder künstlicher Intelligenz. | ©  Gerd Altmann (Pixabay)

Schädel-Hirn-Traumata treffen Patient*nnen häufig plötzlich und unerwartet ( Gerd Altmann (Pixabay))

Bei einem Schädel-Hirn-Trauma (Abkürzung: SHT) handelt es sich um eine Verletzung des Schädels und Gehirns. Diese entsteht durch Gewalteinwirkung auf den Kopf, beispielsweise durch einen Schlag, Sturz oder Aufprall. Die meisten Schädel-Hirn-Traumata geschehen im Straßenverkehr. Etwa bei Auto- oder Fahrradunfällen. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es durch starkes Schütteln dazu kommen. Hierdurch kann es zu einem Schädelbruch, einer Hirnschwellung oder zu Blutungen im Gehirn kommen. Diese können direkt oder bis zu 48 Stunden nach der Verletzung auftreten. Je nach Schwere der Verletzung kommt es dann zu einer Schädigung des Gehirngewebes.

Da die Auswirkungen unmittelbar nach der Verletzung schwer einzuschätzen sind, ist es wichtig, die betreffende Person für mindestens 24 Stunden nicht allein zu lassen. Besonders bei Kindern oder älteren Menschen ist es wichtig, bei Beschwerden einen ärztlichen Rat einzuholen.

Bei einem Schädelbruch kann es als Maßnahme auch zu operativen Eingriffen kommen. Ein Schädelbasisbruch lässt sich auch an Blutungen aus Ohren und Augenhöhlen erkennen. Sollte im Liegen klare Flüssigkeit aus Nase oder Ohren treten, kann es sich um Liquor handeln. Dann kann zusätzlich ein Einriss dervorliegen. Sollte hier keine spontane Heilung auftreten, zieht dies einen operativen Eingriff nach sich. Denn dieser Riss kann Entzündungen wie eine Meningitis verursachen, da Bakterien durch den Riss gelangen.

Ein schnelles Eingreifen ist erforderlich, wenn ein rascher Druck im Schädelinneren steigt. Dies kann zum Tod führen. Dieser Druck entsteht durch eine Blutung zwischen Knochen und Dura.

Schädel-Hirn-Trauma: Diagnose

Wird bei einer Person ein Schädel-Hirn-Trauma vermutet, so sollte sie schnellstmöglich ins Krankenhaus transportiert werden. Noch am Unfallort wird ein Protokoll erstellt. Damit weitere Fragen geklärt werden können, bekommt der Patient oder die Patientin die Protokolle in Kopie. Die Namen von Notärzt*innen und Rettungsassistent*innen sind ebenfalls vermerkt. Der schnellste und auch schonendste Weg sollte dabei gesucht werden. Die Entscheidung zwischen Land- und Luftweg hängen ebenfalls davon ab. Ebenso muss auch eine Halswirbelsäulen-Verletzung ausgeschlossen werden. Bis diese ausgeschlossen ist, muss diese ruhig gestellt werden.

Bei einem Schädel-Hirn-Trauma unterscheidet man zwischen einem offenen und einem gedeckten Schädel-Hirn-Trauma. Bei einer Öffnung des Schädelknochens (offenes Schädel-Hirn-Trauma) kann es zu Infektionen kommen.

Wichtige diagnostische Untersuchungen können sein:

  • Computertomographie des Kopfes
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Operationen bei Gehirnblutungen
  • Je nach Bruch muss dieser versorgt werden

In erster Linie soll das Leben der Person gerettet werden und Folgeschäden minimiert werden.

Bei einem schweren Schädel-Hirn-Trauma befinden sich Patient*innen in der akuten Phase im Koma. Eine intensive Überwachung folgt. Häufig findet auch eine künstliche Beatmung statt, um einen Sauerstoffmangel im Gehirn zu verhindern. Auch kleine Eingriffe, Infusionen zur Stabilisierung oder die Gabe von Antibiotika gegen Entzündungen können weitere Maßnahmen sein. Sonden und Katheter können für die Behandlung und Überwachung erforderlich werden. Weitere Schritte bei der Behandlung richten sich nach den Verletzungen. Eine Aufnahme in eine Spezialklinik oder eine Rehabilitationsklinik können weitere Schritte sein.

Schädel-Hirn-Trauma: Symptome

Bei einem Schädel-Hirn-Trauma kann es zu unterschiedlichen Symptomen kommen. Diese sind vom Schweregrad der Verletzung abhängig. Es können harmlose Beulen entstehen, aber auch Schädigungen der Knochen und des Hirngewebes.

Daher sind die Symptome oder Anzeichen eines Schädel-Hirn-Traumas sehr unterschiedlich. Abhängig von der Schwere der Verletzung kann es mögliche Anzeichen oder Symptome geben:

Mögliche Anzeichen eines leichten Schädel-Hirn-Traumas:

  • Übelkeit/Erbrechen
  • Erinnerungsverlust
  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerz/-steife
  • Schwindel, Puls- und Blutdruckschwankungen
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Lähmungen
  • Licht-/Geräuschempfindlichkeit, Geruchs-/Geschmacksstörungen
  • Depressive Verstimmung, Apathie
  • Leistungseinbußen, Reizbarkeit, Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Sehstörungen

Bleiben die Beschwerden bestehen, so ist es ratsam einen Facharzt oder eine Fachärztin aufzusuchen.

Mögliche Anzeichen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas:

Sollten eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten, kann dies ein Hinweis auf eine schwere Hirnschädigung sein. Dies sollte dringend fachärztlich abgeklärt werden.

  • Kopfschmerzen (besonders wenn sie stark zunehmen)
  • Schwindel
  • Übelkeit/Erbrechen
  • klare oder wässrige Flüssigkeit tritt aus Nase und Ohr
  • Bluterguss unter dem Auge
  • Unterschiedlich große Pupillen auf der rechten und linken Seite
  • Bewusstseinseintrübung oder Bewusstlosigkeit insbesondere im Zusammenhang mit Atemstörungen oder ausgeprägten Lähmungserscheinungen
  • Koma
  • Insgesamt stark gestörte Funktion von Atmung, Herz und Kreislauf (lebensbedrohlich)

Schädel-Hirn-Trauma: Schweregrad

Die Schwere einer Verletzung bei einem Schädel-Hirn-Trauma wird in drei Schweregrade unterteilt. Hierfür wird die Glasgow-Coma-Skala (GCS) herangezogen. Die Kriterien dieser Skala beziehen sich auf Reaktionen wie:

  • Augenöffnen
  • verbale Reaktion auf Ansprache
  • motorische Reaktion

Bei der ersten Untersuchung am Unfallort werden bereits die Reaktionen von Augenöffnen, Reaktion auf Schmerzreize und sprachliche Äußerungen erfasst. Darauf kann sich ein Punktwert zwischen 3 und 15 ergeben.

Dabei sind die häufigsten Schädel-Hirn-Traumata leichtgradig. Ungefähr 80 Prozent machen diesen Anteil aus. Lediglich 10 Prozent der Schädel-Hirn-Traumata sind mittelschwer und weitere 10 Prozent schwer.

Das leichte Schädel-Hirn-Trauma (SHT 1): GCS-Wert von 13 – 15

Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma spricht man auch von einer Gehirnerschütterung. Der Punktwert wird erreicht, wenn eine Bewusstlosigkeit nicht länger als fünf Minuten andauert. Die Symptome bilden sich innerhalb von wenigen Tagen zurück. Meist entsteht eine Erinnerungslücke für die Zeit vor oder nach dem Ereignis. Folgen im späteren Verlauf sind in der Regel jedoch nicht zu erwarten. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass sich dennoch Komplikationen ergeben können. Deswegen ist es wichtig, dass die Person weiterhin unter Beobachtung bleibt. Entweder im Krankenhaus oder zu Hause.

Das mittelschwere Schädel-Hirn-Trauma (SHT 2): GCS-Wert von 9 – 12

Bei einem mittelschweren Schädel-Hirn-Trauma kann eine Bewusstlosigkeit von fünf Minuten bis 30 Minuten anhalten. Auch hier sind Spätfolgen unwahrscheinlich und die Symptome bilden sich innerhalb eines Monats wieder zurück. Ebenso sollte auch hier die Person weiterhin beobachtet werden.

Das schwere Schädel-Hirn-Trauma (SHT 3): GCS-Wert von 3 - 8

Bei einem schweren Schädel-Hirn-Trauma können Schäden jedoch bestehen bleiben. Eine Bewusstlosigkeit dauert länger als 30 Minuten an.

Schädel-Hirn-Trauma: Folgen

Die Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas sind ebenso wie die Symptome vom Schweregrad der Verletzung abhängig. Einige Symptome sind äußerlich sichtbar und andere nicht. Daher sind sie für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar.

  • Wachkoma
  • Verlangsamung
  • leichter Ermüdbarkeit
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche
  • Gedächtnis- und Denkstörung
  • depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen
  • Kopfschmerz und Schwindel
  • Apraxie: Störungen beim Umsetzen von Bewegungsabläufen und Handlungsabsichten
  • Lern- und Gedächtnisstörungen
  • Orientierungsstörungen
  • Persönlichkeitsveränderung z. B. durch Aggressivität und Distanzlosigkeit oder durch Antriebslosigkeit und Apathie
  • Dyskalkulie
  • Gesichtsfeldausfälle/Gesichtsfeldeinschränkungen
  • Störung der Feinmotorik
  • Lähmung: Halbseitenlähmung (Hemiplegie)
  • Zerebralparese
  • Sprach- (Aphasie) und Sprechstörungen
  • Schluckstörung
  • Wahrnehmungsstörung (Störungen der Raumwahrnehmung, der Selbstwahrnehmung oder des Hör-/Sehvermögens)
  • Regulationsstörung (Körpertemperatur)
  • Epilepsie
  • Halbseitige Vernachlässigung
  • Störungen der Bewegungs- und Handlungsabfolgen
DJ an einem Mischpult. Elias mit Bart, Brille und schwarzer Kappe trägt einen hellgrünen Hoodie und Kopfhörer. Er steht vor einem DJ-Controller (Marke Denon DJ) und bedient diesen mit beiden Händen. Auffällig ist, dass seine rechte Hand eine graue Prothese trägt. Rechts von ihm steht ein aufgeklappter Laptop auf einem Ständer. Die Wand im Hintergrund ist weiß und wird von lila Licht angestrahlt. Die Atmosphäre wirkt konzentriert und technisch. | © HKK Bionics Mithilfe der Handorthese kann Elias wieder seinem Hobby als DJ nachgehen. (HKK Bionics)

Erfahrungsbericht Elias

Durch ein Schädelhirntrauma hat Elias eine linksseitige Lähmung. Seine linke Körperhälfte ist dadurch eingeschränkt. Früher konnte Elias nur seine rechte Hand nutzen. Dank einer Handorthese kann er nun auch wieder beidhändig arbeiten.

Elias war vor allem die Möglichkeit wichtig wieder greifen zu können. Aus diesem Grund hat er sich für eine Sonderanfertigung entschieden.

Die Handorthese unterstützt Elias dabei, die Finger zu öffnen, wodurch das Greifen und Loslassen ermöglicht wird. Damit sind grobmotorische Bewegungen möglich. Beispielsweise Türen öffnen, Körbe und Tüten tragen, klettern oder auch Stifte halten. Vor allem aber ist es Elias durch das Hilfsmittel möglich seinem Hobby nachzugehen und als DJ aufzulegen.

Schädel-Hirn-Trauma: Prognose

30-40 Prozent der Patient*innen mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma versterben. 2-14 Prozent verbleiben im Koma. 17-50 Prozent erwerben eine Behinderung. 7-27 Prozent der Patient*innen erholen sich wieder.

Jedoch hat sich die Prognose von Menschen mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma in den letzten 20 Jahren deutlich verbessert. Es ist davon auszugehen, dass die verbesserte Versorgung in der Frühphase und auch bildgebende Verfahren wie CT und MRT, des Neuromonitorings und der Intensivmedizin dazu führen. Hierdurch sind Komplikationen wie Wundheilungsstörung, Infektion oder Nachblutung seltener geworden.

Viele können nach einer umfassenden Therapie und Reha-Maßnahme wieder am Berufsleben teilnehmen. Das gilt jedoch nicht für alle. Einige erwerben durch ein Schädel-Hirn-Trauma eine Behinderung.

Auch trotz einer schlechten Prognose können durch frühzeitige Therapien fast alle Fähigkeiten weitestgehend wiederhergestellt werden. Geduld ist hier jedoch ein wichtiges Stichwort, denn die Rehabilitation kann Monate oder gar Jahre dauern.

Schädel-Hirn-Trauma: Behandlung

Im Krankenhaus richtet sich die Behandlung eines Schädel-Hirn-Traumas nach dem Schweregrad. Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma reicht oft die Beobachtung der Person und Schonung aus. Sollte jedoch eine Bewusstseinsstörung auftreten, ist eine längere neurologische Überwachung durch Fachpersonal notwendig. Komapatient*innen werden auf der Intensivstation behandelt. Hier müssen sie oft künstlich beatmet und ernährt werden. Die Gabe von Medikamenten oder Eingriffen ist von den Verletzungen abhängig.

Anschließend kann eine Frühreha erfolgen. Diese zählt immer noch zur Krankenhausbehandlung und findet in der Klinikzeit statt. Sollten neurologische Symptome vorhanden sein, wird Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie begonnen. An den Krankenhausaufenthalt schließt sich dann oftmals eine Rehabilitation an.

Der Reha-Bedarf wird durch die behandelnden Personen und durch Mithilfe der betroffenen Person selbst eingeschätzt. Hilfe bei der Beantragung und Planung von Maßnahmen und Leistungen kann der Sozialdienst im Krankenhaus liefern. Denn je nach Leistung und Grund kann ein anderer Kostenträger infrage kommen. Auch werden Rehamaßnahmen in stationären oder ambulanten Maßnahmen unterschieden, wobei ambulante Maßnahmen bevorzugt werden.

Schädel-Hirn-Trauma: Therapie

Wie bereits erwähnt, können unterschiedliche Therapien zum Einsatz kommen. Inwieweit die Therapien helfen sollen und welche zum Einsatz kommen, dass führen wir Ihnen hier auf:

  • Physiotherapie: Physiotherapie wird oft auch Krankengymnastik genannt. Sie soll dabei helfen, die motorischen Fähigkeiten, Beweglichkeit und Balance zu verbessern oder zu erhalten. Durch gezielte Übungen werden Muskelkraft, Gelenkmobilität, Koordination und Gleichgewicht trainiert. Schmerzen sollen ebenfalls gelindert werden.
  • Ergotherapie: Diese konzentriert sich auf Alltagsaktivitäten und soll die Selbstständigkeit verbessern oder erhalten. Im Fokus des Trainings stehen Feinmotorik, kognitive Fähigkeiten oder Anpassung des häuslichen Umfelds.
  • Sporttherapie: Durch die Sporttherapie soll die Ausdauer, Kraft und allgemeine körperliche Fitness trainiert werden. Bei Parkinson kann die Sporttherapie auch dabei helfen, die Auswirkungen von Symptomen zu verlangsamen. Es wird nicht nur die Bewegung unterstützt, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden.
  • Logopädie: Bei der Logopädie werden Störungen in der Kommunikation, beim Sprechen und Schlucken behandelt. Logopädie ist vor allem bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Schädel-Hirntrauma oder nach einem Schlaganfall im Einsatz.

Eine Psychotherapie kann dann als eine weitere therapeutische Maßnahme in Frage kommen, wenn Depressionen auftreten oder eine Bewältigung eines Traumas durch beispielsweise einen Unfall ansteht.

Wie die Chancen auf Heilung stehen, richtet sich nach der Schwere der Verletzungen. Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma sind die Heilungschancen ohne bleibende Schäden gut. Gerade bei wiederholenden Verletzungen ist jedoch das Risiko für Demenz oder Parkinsonerkrankungen erhöht.

Bei schweren Schädel-Hirn-Traumata kann das anders aussehen. Abhängig von den Verletzungen, dem Verlauf oder auch dem Lebensalter behalten viele Menschen ein Leben lang Symptome.

Informationen für Angehörige

Die Situation nach einer Verletzung ist für alle Beteiligten belastend. Auch Angehörige stellen sich viele Fragen, die Ärzt*innen oft noch nicht beantworten können. Bei einer starken Verletzung und Patient*innen auf einer Intensivstation steht im Vordergrund das Überleben der Patient*innen. Danach muss die Entwicklung der Patient*innen abgewartet werden. Das Warten und die Ungewissheit können jedoch für Angehörige sehr belastend sein.

Wichtig ist es, dass sie geduldig sind. Eine Rehabilitation kann oft Monate oder sogar Jahre dauern. Geben Sie sich und Ihren Angehörigen die Zeit, die der Prozess benötigt. Hören Sie Ihren Angehörigen zu. Aber vergessen Sie nicht sich selbst.  Auch wenn für Sie die Genesung ihres Angehörigen im Vordergrund steht, dürfen Sie ihr eigenes Wohl nicht vernachlässigen. Tun auch Sie sich etwas Gutes oder suchen Sie eine Selbsthilfegruppe auf.

Brautpaar auf einem Feldweg: Eine Frau im weißen Brautkleid mit langen Ärmeln und Blumenkranz im Haar steht neben Elias. Sie hält einen Brautstrauß mit weißen Blumen und etwas Grün. Elias trägt eine schwarze Jacke, ein weißes Hemd, graue Hose und weiße Sneaker. Beide schauen sich an und lächeln. Im Hintergrund sind Bäume, ein Feld und eine Wiese zu sehen, der Himmel ist bewölkt. | © HKK Bionics Auch auf seiner Hochzeit durfte die Handorthese nicht fehlen. (HKK Bionics)

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