Eine Hand hält einen Buntstift über einem weißen Blatt Papier | © Neven Krcmarek / unsplash

Fünf Tipps für ein besseres Anschreiben

Keine Angst vor dem weißen Blatt Papier. Mit ein paar wichtigen Fragen im Hinterkopf sowie einigen Tipps und Tricks gelingt Ihnen das Anschreiben in Zukunft leichter.

Routine kommt mit der Übung: Aber auch mit dem Üben muss man erst einmal anfangen. Und dabei müssen Sie kein Text-Professional sein. Wichtig ist, dass Sie in Ihren Worten schreiben, wer Sie sind und was Sie motiviert. Dabei können Sie sich beim Schreiben natürlich auch von Freund*innen oder professionellen Bewerbungstrainer*innen unterstützen lassen.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen bei der Umsetzung eines optimalen Anschreibens:

  1. Ist mein Anschreiben individuell?

    Die Leser*innen in der Personalabteilung legen auf einige Details sehr viel Wert: dazu gehören vor allem die richtige Anschrift des jeweiligen Unternehmens und eine persönliche Anrede. Ist der Name der Ansprechperson trotz einiger Recherche nicht herauszufinden, können Sie die traditionelle Ansprache „Sehr geehrte Damen und Herren“ verwenden.

    Nehmen Sie im Folgenden Bezug auf die ausgeschriebene Stelle – was Sie persönlich daran reizt. Dieses bildet eine hervorragende Brücke zu Ihren Fähigkeiten und Stärken. Denn damit gehen Sie automatisch auf die geforderten Kriterien und Aufgaben ein.

  2. Ist das Anschreiben stimmig?

    Sagen Sie es mit ihren eigenen Worten. Das trägt zu einem authentischeren Bild zu Ihrer Person bei. Auch „Floskeln“ sowie kopierte Standartformulierungen werden Personaler*innen schnell bemerken. 

    Achten Sie beim Schreiben eher darauf, dass Ihre Argumente klar und die Gedankengänge logisch aufgebaut sind. 

  3. Ist das Anschreiben zu kurz oder zu lang?

    Bei Bewerbungen gilt allgemein: Anschreiben sollten nicht länger sein als eine Seite. Das gibt Ihnen immer wieder die Möglichkeit, Ihren Text zu überprüfen. Geht er über eine Seite hinaus, sollten Sie präziser werden. Ist der Text zu kurz, können Sie eventuell noch mehr Bezug auf die Vorteile nehmen, die Sie für die geeignetste Person für die Stelle macht. 

  4. Ist die Qualifikation ersichtlich?

    Bevor Sie sich bewerben, sollten Sie auch immer im Vornherein prüfen, ob die genannten Anforderungen für den Job auf Ihre Fähigkeiten und Stärken passen. Denn mitunter hat eine Absage gar nichts mit Ihnen persönlich zu tun. Sondern liegt an den fehlenden Qualifikationen. 

  5. Ist die Motivation stark genug?

    Heute wichtiger denn je: Personalverantwortliche wollen wissen, aus welchen Gründen Sie sich für das Unternehmen interessieren. Das kann auch gut über die üblichen Informationen des Jobangebotes hinausgehen. Sie sollten sichtbar machen, dass Sie sich tiefergehend mit dem Unternehmen beschäftigt haben. Zur Motivation gehört aber genauso, sich mit seinen Werten und Wünschen vorzustellen.

Bleistift auf einem karierten Notizblock | © pixabay

Mit ein bisschen Übung sowie einigen Tipps werden Bewerbungsschreiben immer einfacher (Foto: pixabay).

Der erste Schritt beim Anschreiben für eine schriftliche Bewerbung ist immer der schwerste. Nur keinen Frust aufkommen lassen. Mit den Tipps und Tricks wird es garantiert von Mal zu Mal leichter, einen überzeugenden Text zu schreiben. Bleiben Sie dabei einfach authentisch und präsentieren Sie sich so, wie Sie sind.